Die E-Mail, die Sie soeben gelesen haben, war gefälscht und führte Sie auf die Seite www.tu-dresdn.de. Wäre dies ein realer Angriff gewesen, hätte schon der Klick auf den Link ausreichen können, um Schadcode auf Ihren Rechner zu schleusen. Wir wollen Ihnen damit zeigen, wie einfach es ist, E-Mails zu fälschen und wie Sie sich dagegen schützen können.
Das ist Fritz Phisher. Fritz ist kriminell und versucht heute sein täglich Brot mit Ihnen zu verdienen.
Als Erstes besorgt er sich interessante Informationen über Sie und Ihr Unternehmen. Beispielsweise Namen, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum oder aktuelle Forschungsprojekte. Im Netz sind solche Informationen schnell zu finden!
Mit Hilfe dieser Informationen versucht Fritz einen vertrauenswürdigen Kontakt mit Ihnen herzustellen. Meist geschieht dies über E-Mail. Absender, Inhalt, Link und Anhang der Mail kann Fritz ohne Schwierigkeiten fälschen!
Fritz versucht mit dem Inhalt der Nachricht Ihre Reaktion zu provozieren. Je nachdem wieviel Mühe er sich für den Angriff gibt, kann schon der Klick auf den Link oder auch das Öffnen des Anhangs ausreichen, um ihm Zugang auf Ihr System zu ermöglichen.
Fallen Sie darauf herein, kann Fritz für heute in den verdienten Feierabend gehen. Zugang zu Forschungsprojekten, Verwaltungsdaten, SAP-System, ZIH-Account, Mail-Account oder ähnlichen Daten auf Ihrem Rechner, kann er nun gewinnbringend verkaufen oder für weitere Angriffe nutzen.
Ihnen kommt eine E-Mail seltsam vor? Melden Sie den Vorfall an die Stabsstelle für Informationssicherheit der TU Dresden. So können die Gefahr der Phishing-Mail eingeschränkt und Phishing-Websites blockiert werden.
Allgemein können Vorfälle auch bei der Verbraucherzentrale NRW oder der Anti Phishing Working Group sowie bei den meisten großen Firmen (Google, Microsoft,..) gemeldet werden.